Vorwort

Der folgende Beitrag soll zeigen, wie es zum 1996 erschienenen Aldinger-Buch gekommen ist. Der Titel des Buches lautet: "Die Aldinger - Beiträge zur Familiengeschichte", bearbeitet von Manuel Aicher, mit Beiträgen von Gerhard Aldinger und Theo Aldinger. Das Buch mit seinen fast 600 Seiten Umfang kann unter der ISBN-Nr. 3-00-00806-3 im Buchhandel bestellt oder direkt bei Manuel Aicher, Vogelaustrasse 34, CH-8953 Dietikon, Fax-Nr. 0041-1-7422084, bezogen werden. In den USA ist für Marketing und Vertrieb zuständig Ilona Haas, Lake Zurich, email-address IHaas@aol.com

Daß es auch "schwarze" Aldinger gibt, zeigt eine kleine Story, die ebenfalls im Buch erschienen ist. Beide Beiträge sind dort in englisch und in deutsch abgedruckt. Falls Fragen zum Buch bestehen, zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen.



Als 1988 auf Einladung von Gerhard Aldinger (geb. 1930), Fellbach, sich erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg ungefähr 200 Aldinger-Namensträger in Fellbach trafen, war neben dem Wunsch, 1992 einen großen Familientag zu feiern, schon das Bedürfnis nach einer Fortschreibung unseres 1939 erschienenen Sippenbuches geäußert worden. Doch wer sollte sich einem solchen Projekt voll widmen, wie sollte es finanziert werden und wer würde ein solches Buch nachher kaufen? Wer sollte die nicht unerheblichen Kosten vorfinanzieren und die Risiken tragen, wenn das Buch nicht den erwarteten Erfolg hat? Und welchen Inhalt sollte es bekommen? Sollte man lediglich an das vorhandene Buch anknüpfen oder dessen Inhalt in das neue Buch übernehmen?

Wir - die Autoren - haben in unzähligen Sitzungen all diese Fragen geklärt und freuen uns jetzt, das Resultat in Form des vorliegenden Buches vorstellen zu können.

Triebfeder war ohne Zweifel Gerhard Aldinger, ohne dessen Beharrlichkeit und großer Geduld dieses Projekt wohl kaum realisiert worden wäre. Ihm gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank. Danken möchten wir aber auch dem Genealogen aus der Schweiz, Herrn Manuel Aicher, der größtenteils anhand der Orginal-Kirchenbücher die Familiengeschichte neu überarbeitet hat. Aber auch allen Verfassern von Beiträgen, denjenigen, die übersetzt haben und allen, die uns ideell unterstützt und finanziell geholfen haben, möchten wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen.

Besonders gefreut hat uns die positive Resonanz aus USA. Leider konnten wir nur einen Teil der Beiträge ins Englische übersetzen, da bei einem noch umfangreicheren Buch unser finanzielles Limit überschritten worden wäre. Unsere amerikanischen Familienmitglieder mögen uns das bitte nachsehen.

Dem vielfachen Wunsch, das Aldinger-Buch von 1939 noch einmal aufzulegen, konnten wir leider nicht entsprechen. Im genealogischen Teil des damaligen Buches waren Fehler enthalten, die mit dem neuen Buch im Widerspruch gestanden hätten. Wir wollten aber eine Grundlage schaffen, die es späteren Generationen ermöglicht, anhand dieser Ergebnisse unsere Familiengeschichte einfach fortzuschreiben. Um jedoch die sehr bildhaften Beiträge der früheren Buch-Verfasser dennoch der Nachwelt zu erhalten, haben wir diese im Anhang - nur unwesentlich gekürzt und der heutigen Zeit angepaßt - erneut wiedergegeben, wohl wissend, daß es Widersprüche zu den jetzt neu erforschten Stammeslinien gibt. Somit stellt das jetzt vorliegende Werk das allumfassende Buch der Aldinger schlechthin dar.

Aufgerufen sind künftige Generationen, die Tradition unserer Familie zu bewahren und deren Geschichte fortzuschreiben, bzw. aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen. So wäre es sicher interessant, beispielsweise noch mehr über die Familienwappen zu erfahren oder zu überprüfen, ob der wappenführende Konrad Altinger (Wappenbrief von Kaiser Karl V., 1524) auf unsere Familie zurückgeführt werden kann. Der Schlüssel zu diesen Fragen liegt sicherlich in alten Aufzeichnungen der Bürgerbücher von Esslingen/N., die weiter zurückreichen als die erst ab 1565 in Esslingen geführten Kirchenbücher. Diese könnten künftig Interessierten die Möglichkeit geben, unsere Familiengeschichte nicht nur fortzuschreiben, sondern noch weiter zurückzuverfolgen und noch detaillierter zu erforschen als dies bis heute geschehen ist.

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